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Paulines WeltUnser Paul

Paulines Welt

Karriere

Aus der alten Paulines Welt

Mein größtest Vorbild ist der Junge aus dem Fernseher, ihr wisst schon, der der im Supermarkt etwas sieht und sich auf den Boden schmeisst.

Wer ist Brad Pitt - mein Name ist Paul!!

Einen Beruf gelernt — und dabei geblieben

Ich habe einen tollen Beruf gelernt und arbeite heute immer noch darin. Mehr Jobtitel braucht diese Seite nicht. Kein Gehalt, kein Organigramm, keine erfundene Firma. Wer mich kennt, weiß ungefähr Bescheid. Wer mich nicht kennt, darf das so stehen lassen. Brad Pitt bleibt ein Witz. Mein Name ist Paul, das reicht als Visitenkarte.

Papa macht etwas mit Tischdekoration: festlich decken, Räume vorbereiten, dass eine Tafel nach etwas aussieht. Das hängt auch mit dem Hotel Dagstuhler Hof zusammen — Wadern, Gegend Dagstuhl, ein Haus das man kennen kann, ohne dass ich hier Adressen oder Dienstpläne ausbreite. Genau wie bei meiner Arbeit: Respekt vor dem Handwerk, und privat, was privat bleiben soll.

Mit 21 im Landkreis Merzig-Wadern sieht Alltag nach Alltag aus: rausfahren, pünktlich sein, etwas können, neu lernen. „Ich mache was ich will“ heißt nicht, den ganzen Tag auf dem Boden zu liegen wie das Fernseh-Vorbild. Es heißt, sich nicht in einen Plan pressen zu lassen, der nur auf dem Papier gut klingt. Lernen, anpacken, fragen, wenn man etwas nicht weiß. Und abends wieder im E-Auto durch denselben Kreis, in dem man aufgewachsen ist.

Karriere klingt nach Leiter. Mir reicht ein Weg, der nicht peinlich ist, wenn man ihn laut ausspricht: einen Beruf gelernt, dabei geblieben, anständig bleiben. Der Rest kommt, oder er kommt später. Wer 2005 gebaut wurde, hat noch ein paar Jahre, bevor irgendwer „zu spät“ sagen darf.